Pressemitteilungen

Antonius Schneider und Friedrich Esch erhalten Preis für gute Lehre
Herausragende TUM-Lehrende ausgezeichnet
Studierende brauchen vor allem eins: engagierte Lehrende, die sie inspirieren, fachlich und menschlich über sich hinauszuwachsen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind sechs TUM-Lehrende besonders innovative Wege gegangen. Für ihre Leistungen wurden sie nun ausgezeichnet: mit dem Preis für gute Lehre des Freistaats Bayern und der Ehrenurkunde für Exzellenz in der Lehre.

TUM-Team ermöglicht Messungen mit bislang unerreichter Auflösung in Echtzeit
Fotosensor aus Smartphones hilft bei Antimaterieforschung am CERN
Mit Hilfe von Smartphone-Fotosensoren untersuchen Forschende am Teilchenbeschleuniger CERN die Zerstrahlung von Antimaterie in Echtzeit und mit bisher unerreichter Ortsauflösung. Entwickelt wurde das Gerät für die internationale AEgIS-Kooperation von Wissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) an der Forschungs-Neutronenquelle FRM II in Garching. Der Detektor kann Antiprotonen-Annihilationen mit einer Genauigkeit von nahezu 0,6 Mikrometern erfassen, was eine 35-fache Verbesserung gegenüber früheren Verfahren darstellt.

75 Prozent der Erwachsenen verstehen Gesundheitsinformationen nicht
Gesundheitskompetenz in Deutschland weiter gesunken
Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland hat Probleme im Umgang mit Gesundheitsinformationen. Das zeigt eine repräsentative Studie der Technischen Universität München (TUM). Die Daten zeigen eine Verschlechterung um mehr als 20 Prozent im Vergleich zu 2014. Die Defizite zeigten sich besonders bei Jüngeren. Bildung, Einkommen und Migrationsgeschichte hatten dagegen keinen Einfluss auf die Gesundheitskompetenz.

Umfassende Methode zur Umweltbewertung von Geschäftsprozessen
Echte Nachhaltigkeit von Unternehmen messbar machen
Immer mehr Unternehmen werben mit angeblich nachhaltiger Produktion. Doch oft orientieren sich entsprechende Bewertungen und Gütesiegel vor allem an den Faktoren CO₂-Emissionen und Energieverbrauch – und lassen weitere wichtige Aspekte außer Acht. Forschende der Technischen Universität München (TUM) haben daher eine umfassende Methode zur ganzheitlichen Umweltbewertung von Geschäftsprozessen entwickelt, die Sustainability-Oriented Process Analysis (SOPA). So können Firmen gezielt Defizite aufdecken und Maßnahmen ergreifen, um Ressourcen zu schonen und Emissionen zu verringern.

Erfolg für Innovationsökosystem in Luft- und Raumfahrt
TUM-Ausgründung startet erste Rakete
Isar Aerospace, eine Ausgründung der Technischen Universität München (TUM), hat den ersten Testflug seiner Rakete absolviert – und damit auch den ersten Start einer Rakete, die Lasten in den Orbit transportieren soll, von Westeuropa aus. Mit dem System sollen künftig kleine und mittelgroße Satelliten ins All gebracht werden, die für zahlreiche Zukunftstechnologien entscheidend sind. Die Start-up-Gründung durch drei Absolventen wurde an der TUM intensiv gefördert.

TUM mit Rekord bei Ausgründungen
Erstmals mehr als 100 neue Start-ups in einem Jahr
An der Technischen Universität München (TUM) sind 2024 erstmals mehr als 100 Start-ups gegründet worden. Das Innovationsökosystem mit der TUM im Mittelpunkt gilt als einer der erfolgreichsten Deeptech-Hubs in Europa. Die „Financial Times“ hatte kürzlich UnternehmerTUM zum zweiten Mal zu Europas führendem Gründungszentrum gewählt.

Ausbau der Kollaboration zwischen Wissenschaft und Industrie
Boeing neues Mitglied im TUM Industry Engagement Program
Der Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing ist neues Mitglied im TUM Industry Engagement Program (IEP). Diese Plattform bietet Industrieunternehmen direkten Zugang zum europaweit einzigartigen Ökosystem der Technischen Universität München (TUM) und zielt darauf ab, gemeinsame Interessen zwischen Forschenden und Unternehmen zu identifizieren, erfolgversprechende Innovationsfelder zu erschließen und Talente zu fördern. Zusätzlich haben TUM und Boeing ihren Forschungsrahmenvertrag verlängert.

NewIn: Stephan Krusche
Wenn KI beim Studieren hilft
Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Art, wie Studierende lernen. In dieser Folge von NewIn treffen wir Prof. Stephan Krusche. Er entwickelt eine Lernplattform mit integriertem KI-Chatbot, die den Studierenden nicht nur Lösungen liefert, sondern gezielt Hilfestellungen anbietet.

Die TUM in Singapur
Mikroalgen für die Megacity
Mit Forschung und Lehre trägt die TUM zur nachhaltigen Zukunft des Stadtstaats Singapur bei. Ein Besuch vor Ort.

Auszeichnung des idw für die Pressestelle der TUM
Beste Forschungspressemitteilung des Jahres
Die Pressestelle der Technischen Universität München (TUM) hat die Auszeichnung für die beste Forschungspressemitteilung des Jahres 2024 erhalten. Eine Fachjury des Informationsdienstes Wissenschaft (idw) prämierte die Kommunikation der TUM über eine neue Ultraschall-Methode zur Brückenprüfung. Der Autor des Textes, Pressereferent Moritz Müller, nahm die Ehrung bei einer Festveranstaltung in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften entgegen.